Highlights
- Fachbereich Reproduktionsmedizin und gynäkologische Endokrinologie
- Jeder Schwerpunkt durch FMH-Titel zertifizierte Leitung
- 24/7-Präsenz von Oberarzt, Anästhesie und Pädiatrie
- Öffentlicher Vortrag zu Endometriose als Ursache von Infertilität
- Vier Standorte im Ostschweizer Versorgungsverbund HOCH
Über diese Klinik
Am Kantonsspital St.Gallen ist die Reproduktionsmedizin Teil einer grösseren gynäkologischen Klinik, die zum Verbund HOCH Health Ostschweiz gehört. Dieser Verbund umfasst neben dem Hauptstandort in St.Gallen auch die Spitäler Grabs, Linth und Wil, was eine regionale Vernetzung ermöglicht, die kleinere Kinderwunschzentren so nicht bieten können. Innerhalb der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe wird jeder Fachbereich von einer Spezialistin oder einem Spezialisten mit FMH-Schwerpunkttitel geleitet. Namentlich ausgewiesen sind die Bereiche operative Gynäkologie, gynäkologische Onkologie, fetomaternale Medizin, Urogynäkologie, Senologie sowie Reproduktionsmedizin und gynäkologische Endokrinologie. Letzterer Fachbereich ist der direkte Anknüpfungspunkt für Patientinnen und Patienten mit Kinderwunsch. Die endokrinologische Komponente ist dabei relevant, weil hormonelle Störungen zu den häufigsten Ursachen unerfüllten Kinderwunsches zählen und hier fachübergreifend behandelt werden können. Organisatorisch ist rund um die Uhr ein Oberarzt oder eine Oberärztin präsent, ergänzt durch Anästhesie und Kinderheilkunde. Das bedeutet für Patientinnen in komplexen Situationen, dass spezialisiertes Personal nicht erst angefordert werden muss, sondern direkt vor Ort ist. Öffentliche Veranstaltungen wie der angekündigte Vortrag zum Thema Endometriose zeigen, dass die Klinik bestimmte Krankheitsbilder auch in der Patientenkommunikation aktiv aufgreift. Endometriose ist eine der häufigsten Ursachen für eingeschränkte Fruchtbarkeit und wird hier offenbar als eigenständiges Thema behandelt. Das Google-Rating von 3,9 bei 59 Bewertungen spiegelt ein gemischtes Bild wider: Geburten werden teils sehr positiv beschrieben, einzelne Bewertungen thematisieren Wartezeiten und Kommunikation. Wer eine Kinderwunschbehandlung plant, sollte vorab klären, welche konkreten reproduktionsmedizinischen Leistungen am Standort St.Gallen verfügbar sind und ob gegebenenfalls eine Zuweisung an ein spezialisiertes IVF-Zentrum besprochen wird.
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Bewertungen aus Google
Was Patienten berichten: Patienten loben die Hebammen und Ärzte für einfühlsame Betreuung, Geduld und ein Gefühl von Geborgenheit auch in komplizierten Situationen. Kritik gibt es hingegen bei der Schmerzbehandlung, Patientenorientierung in Notsituationen und organisatorischen Abläufen wie Wartezeiten und fehlender Kommunikation.
Im Juli 2025 habe ich entbunden. Während der Geburt hatte ich sehr starke Wehen und entwickelte aufgrund der Schmerzen eine Hypertonie. Leider hatte ich den Eindruck, dass meine Beschwerden zunächst nicht ernst genommen wurden. Die zuständige Hebamme reagierte sehr zögerlich auf meinen Wunsch nach Analgesie, was die Situation für mich zusätzlich belastend machte. Aufgrund von Platzmangel wurde ich zwischenzeitlich sogar auf eine andere Station verlegt, da eine weitere Patientin am Gebären war. Diese Verlegung empfand ich als sehr stressig. Zum Glück fand kurz darauf ein Schichtwechsel statt, und ich wurde von einer anderen Hebamme betreut, die sich als sehr einfühlsam und unterstützend erwies. Auch während meines Aufenthalts auf der Station fühlte ich mich unzureichend informiert. Es wurde mir beispielsweise nicht erklärt, dass ich zum Frühstücken das Zimmer verlassen sollte. Die Mahlzeiten wurden mir ohne vorherige Absprache oder Auswahlmöglichkeiten einfach gebracht. Zusätzlich wurde ich zum Wickeln meines Kindes aufgefordert, das Zimmer zu verlassen, obwohl ich unter Kreislaufproblemen litt und sehr erschöpft war. Es gab keine Möglichkeit, mein Kind auch nur kurzzeitig abgeben zu können, um mich zu erholen oder zu duschen. Der spürbare Personalmangel wirkte sich deutlich auf die Betreuung aus. Einmal musste ich nach dem Klingeln etwa zehn Minuten warten, bis jemand reagierte. Außerdem wurde ich nicht ausreichend darüber informiert, welche Untersuchungen oder Kontrollen bei meinem Kind durchgeführt wurden. Insgesamt habe ich mich während meines Aufenthalts oft allein gelassen und unzureichend betreut gefühlt.
Es ist vielleicht etwas spät für eine Bewertung, aber ich habe im September mein erstes Kind zur Welt gebracht. Es war eine wunderschöne Erfahrung! Obwohl ich keinen Geburtsvorbereitungskurs besucht und keinerlei Erfahrung hatte, haben mich der Arzt und die Hebamme beruhigt und mir ein Gefühl der Geborgenheit vermittelt. Alles ist gut verlaufen und ich habe schöne Erinnerungen. Das Team verdient ein großes Lob! Geduldig, mitfühlend und immer erreichbar! Wirklich lobenswert! Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder.
Ich habe im Februar mein Baby im Kantonsspital bekommen. Die Geburt war unerwartet kompliziert. Das Personal war einfach toll. Ich habe mich so gut aufgehoben gefühlt. Die Hebammen waren einfach grossartig, die Ärtze waren so nett und menschlich. In so einer schweren Situation haben sie es für mich einfacher gemacht. Auch auf der Wochenbettstation waren alle so emphatisch und haben sich so liebevoll um mich gekümmert. Ich bedanke mich für alles. Obwohl es nur ein „Job“ für euch ist, habt ihr so menschlich reagiert, was für mich nicht selbstverständlich ist. Ich würde euch jederzeit weiterempfehlen.
Meine Geburten liegen schon länger jedoch denke ich, für ein Feedback ist es nie zu spät:) Die letzte Geburt war am 30.05.23. um 17.02 Uhr. Hatte eine sehr schöne Geburt und meine beiden Hebammen (eine Studentin) waren sehr geduldig mit mir. Ebenfalls war der Aufenthalt sehr angenehm und ich fühlte mich gut gehoben. Auch wurde mir Mutter-Kind-Bindung gezeigt wie beispielweise das Pucken. Leider kenne ich die Namen der Hebammen nicht mehr, jedoch falls man diese noch verfolgen könnte, bitte ein grosses Dankeschön von mir überbringen.
Sehr respektlose Erfahrung. Mir wurde eine Wartezeit von einer Stunde genannt, tatsächlich dauerte es deutlich länger ohne Information. Während des Ultraschalls wurde telefoniert, obwohl draußen volle Konzentration gefordert wird – absolut inakzeptabel. Als Risikopatientin (Verdacht auf Eileiterschwangerschaft) fühlte ich mich emotionslos abgefertigt und nicht ernst genommen. Schlechte Organisation und fehlende Menschlichkeit ! Nicht alle das will ich nicht sagen aber die meisten schon ! Noch schlimmer Ärztin läuft da um her sieht einem und begrüsst nicht mal so richtig unmenschlich aber schaut einem noch an sorry würde ich niemals anstellen niemals ! Stellt doch menschen ein die auch emphatisch sind ! Ich denke menschen die in einer blöden Situation sind brauchen einfach auch etwas vertrauen und nicht so kalte menschen !
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